Sehenswürdigkeiten in Bremen
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Rathaus Bremen, Am Markt 1, 28195 Bremen www.rathaus-bremen.de
Alt und wunderschön: das Gesicht des Bremer Marktplatzes
Zusammen mit dem Roland gehört das Rathaus seit 2004 zum Weltkulturerbe - als einziges europäisches mittelalterliches Rathaus, das nie zerstört wurde; als Zeugnis der Weserrenaissance und als Symbol für die aufkommende Autonomie der mittelalterlichen Bürger gegenüber der kirchlichen Obrigkeit. All dies ist heute noch am Rathaus abzulesen - während es stolz mittendrin steht, zu Sambarhythmen vibriert oder die Spieler Werder Bremens ihre Pokale präsentieren lässt.
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Roland, Am Markt 1, 28195 Bremen
Der wichtigste Mann der Stadt...
...ist nicht der Bürgermeister, sondern ganz allein der Roland. Und das seit über 600 Jahren! Er ist die ungeschlagene Nummer 1 im Herzen der Bremer, Stadtmusikanten hin oder her. Denn eines ist den Bremern klar: Fällt der Roland, fällt auch Bremen - und zwar an Niedersachsen. Das will keiner, weder hier noch da und so wir der Roland geschützt wie der Augapfel der Stadt, gehätschelt und umsorgt. Und darf jedes Jahr beim Freimarkt das größte Herz tragen...
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Die Bremer Stadtmusikanten, Unser Lieben Frauen Kirchhof, 28195 Bremen
Einer auf dem anderen stehen sie da...
Ja, wo sind sie denn? Auf den Fotos sehen sie doch immer so groß aus und sollten sie nicht mitten auf dem Marktplatz stehen? Nein, sie sind kleiner als man denkt und sie stehen ganz hinten in der Ecke. Am Rathaus links vorbei, bis zur hinteren Kante - irgendwo zwischen all den fotografierenden Menschen stehen sie! Unbedingt die Hufe des Esels umfassen, dann geht ein Wunsch in Erfüllung - aber bitte beide, sonst sagt der Bremer: 'Dort gibt ein Esel dem anderen die Hand'...
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St.Petri Dom, Am Dom, 28195 Bremen, www.stpetridom.de
Hoch oben thront der Dom...
Auf dem höchsten Punkt der Bremer Altstadt, der so geannten Dom-Düne, steht weithin sichtbar der St.Petri Dom. 265 Stufen führen hinauf zum fantastischen Blick auf den Marktplatz - in 98 Meter Höhe.
Hinab hingegen geht es über einige Stufen in den ältesten Raum Bremens, die Westkrypta. Oder man geht einige Stufen hinauf in die Apsis und entdeckt an der rechten Tür links unten die kleine, steinerne Kirchenmaus. Ganz hinten befindet sich das Dom-Museum, in dem man alles über die Geschichte des Domes erfährt.
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Haus der Bürgerschaft, Am Markt, 28195 Bremen
www.buergerschaft-bremen.de
Gestatten, unser Parlament...
Was soll denn der Glaskasten hier? Nun...der Glaskasten ist die Bremische Bürgerschaft, der Bremer Landtag - hier tagt das Parlament. Und was dem einen ein Greuel, ist dem anderen ein Meisterstück. Das Gebäude aus den 60ern ist eines der jüngsten, die in Bremen unter Denkmalschutz stehen. Seite an Seite steht es mit dem altehrwürdigen Rathaus. Und während dort die Stadtregierung sitzt, wird hier die Politik des kleinsten Bundeslandes gemacht - für Bremen und Bremerhaven.
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Schütting, Am Markt, 28195 Bremen, www.handelskammer-bremen.de
Größer, schöner, besser: die Kaufmannschaft
Wer zeigen will wie reich er ist, kauft sich ein Haus am Markt, mitten gegenüber des Rathauses. So haben es die Bremer Kaufleute vor hunderten Jahren getan - und dort haben sie mit der Handelskammer bis heute ihren Sitz: im Schütting. Frisch restauriert kommt es heute wieder zu der Situation, die dem Rat damals die Tränen in die Augen trieb: Wer mit dem Rücken zum Rathaus steht, könnte glatt auf die Idee kommen, das hier sei der Sitz der Regierung. So ist das eben mit den Kaufleuten...
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St.Martini, Martinikirchhof 3, 28195 Bremen www.st-martini.org
Eine alte Dame an der Weser
Früher stand sie außerhalb der Stadtmauer, an der ungeschützten Flanke Bremens, dem Hafen. Ihre stolzen Giebel wendet sie der Weser zu und begrüßte die auswärtigen Händler und Seefahrer. Heute trotzt sie dem Verkehrslärm der Martinistraße und den modernen Gebäuden um sie herum. Und das wunderschöne Glockengeläut, das man sonntags um kurz vor zehn hört, das kommt auch von ihr. Denn nicht der Dom hat das größte Geläut, sondern die alte Dame an der Weser - alle drei Stunden hört man unterschiedliche Stücke, passend zur Jahreszeit.
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Böttcherstraße, 28195 Bremen www.boettcherstrasse.de
100 Meter Backsteine für Kaffee, Kunst und Kultur
Die Böttcherstraße hat es schon im Mittelalter gegeben - sie war die Straße der Böttcher, der Fassmacher. Anfang des 20.Jahrhunderts ließ Ludwig Roselius, Inhaber der Firma Kaffee HAG die alten Häuser abreißen und die Straße nach seinen Wünschen neu errichten. Es entstand eine Straße voller Kaffeewerbung, Kultureinrichtungen und eine Hymne an die seltsam germanisch-völkisch-moderne Weltanschauung des Kaufmanns. Heute finden sich zwischen der verwinkelten und imposanten Architektur Shops, Kunsthandwerk, Restaurants und Museen.
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Bremer Loch, Am Markt, links neben der Bürgerschaft (Richtung Dom) www.bremer-loch.de
Haushaltsloch hin oder her...
Eine der jüngsten Bremer Sehenswürdigkeiten ist das Bremer Loch: auf den ersten Blick ein einfacher Gullydeckel, auf den zweiten 'Deutschlands erste unterirdische Spendendose'. Der Einwurf lohnt: bei jeder noch so kleinen Spende ertönt wildes Geschrei der Bremer Stadtmusikanten, die der Reihe nach zu hören sind. Denn: "Kreih nich, jaul nich, knurr nich, segg i-aa, doh wat in't Bremer Loch (Kräh' nicht, jaule nicht, knurre nicht, sage ja, tu' was ins Bremer Loch)."
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